Sunyoga with Sunyogi Umasankar Workshop Seminar Europe Germany 2011

Foto-Meditation

Um die Fotografie-Meditation zu praktizieren brauchst du ein Foto von deinem Gesicht mit offenen Augen, das mindestens 12x10cm groß ist. Das Foto sollte im Abstand von 80cm bis 180cm auf Augenhöhe platziert werden, so dass du deine offenen Augen auf dem Foto fixieren kannst.

Nehme eine komfortable Sitzposition ein, vorzugsweise Padmasana, Sidhyasana oder Gomukasana. Achte darauf, dass der Rücken gerade und locker ist. Beginne in deine Augen auf dem Foto zu schauen. Behalte deine Augen offen und versuche nicht zu blinzeln; lenke deine Aufmerksamkeit auf die beiden Augen und beginne deinen Geist zu beruhigen. Schaue weiter auf das Foto und verändere deine Position nicht. Du solltest versuchen, mindestens eine halbe Stunde so zu sitzen.

Je tiefer deine Konzentration gelangt, desto schärfer siehst du die Augen auf dem Foto und der Rest des Gesichts scheint zu verschwimmen. Dies ist ein gutes Zeichen. Verliere nicht die Konzentration, sondern vertiefe dich in die Erfahrung. Viele werden sich unwohl fühlen in dieser Phase und Angst haben. Sorge dich nicht, dies ist ein Zeichen dafür, dass du Negatives aus deinem Unterbewusstsein tilgst. Wenn du die Konzentration beibehältst werden jegliche negativen Gefühle verschwinden.

Nachdem du dich auf beide Augen konzentriert hast, lenke die Konzentration nun auf ein Auge. Während du dich auf ein Auge konzentrierst, setze die Beruhigung des Geistes fort und beobachte, welche Gefühle in deinem Körper aufsteigen. Je mehr sich der Geist beruhigt, um so tiefer kannst du in die Erfahrung eintauchen. Im Anfangsstadium werden sehr wahrscheinlich viele Gedanken auftauchen, die deine Konzentration beeinträchtigen. Sorge dich nicht. Wende deine Aufmerksamkeit wieder dem Foto zu und erlaube deinem Geist, sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Nach und nach werden sich die Gedanken beruhigen und du wirst tiefer in die Meditation einsinken.

Nachdem du dich auf ein Auge konzentrierst hast, verenge den Fokus auf die Pupille. Setze den Prozess fort. Sobald du eine bestimmte Stufe der Konzentration erreicht hast wirst du ein helles Licht in der Pupille sehen. Dieses Licht bedeutet, dass du einen hohen Grad der Kontrolle des Geistes und den Beginn der vierten Stufe erreicht hast, das Pranayama.

Sobald der Sadhak diese Stufe erreicht hat, wird er/sie in der Lage sein Pranayama Atemübungen zu praktizieren (bevor man diese Stufe erreicht hat können einige pranayama Atemübunngen schädlich sein). Diese Atemübungen gehen wie von selbst, ohne dass der Sadhak sich sehr anstrengen muss. Und sie führen zum Samadhi, der letzten Stufe des Yoga, bei der sich die Seele mit der Höchsten Seele verbindet.

Nachdem er das helle Licht in der Pupille entdeckt und seine Aufmerksamkeit darauf fixiert hat, hat der Sadhak die Fotografie-Meditation beendet und ist bereit mit dem Sunyoga zu beginnen.

Du möchtest am liebsten gleich damit beginnen, die Sonne in dein Leben zu lassen?
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